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Samstag, 8. Januar 2011

Auf dem Berg der Niedergeschlagenheit.

Auf dem Berg der Niedergeschlagenheit warte ich auf meinen Erlöser. 
Ich warte schon so lange, doch niemand kommt. Vielleicht werde ich für immer hier schmorren müssen. Jeden Tag die selbe Hoffnung, bis ich irgendwann fort gehen werde und mein Tod dann der Erlöser ist..

So fühle ich mich wirklich. Zwar hatte ich gestern kurz meine Lach-Phase, aber es ist alles nicht real. Nichts davon. Ich sitze hier, im bescheuertstem Kaff auf Erden. Nichts los. Frankfurt ist zwar nicht weit von mir, aber was will ich dort alleine? Hier kennt jeder, jeden. Und jeder ist jedem langweilig. Ich sitze jeden Tag Zuhause. Das einzige Reallife was ich habe, ist die Schule.
Ich unternehme nichts, sperre mich nur in meinem Zimmer ein und warte darauf, dass sich etwas ändern könnte. Wenn ich die Chance hätte umzuziehen und neu zu beginnen, würde ich es auf der Stelle tun.
Ich würde nicht einmal kurz zögern, ab würde es gehen, nach NRW.
Am 31.12.2010 habe ich noch gehofft, dass 2011 ein besseres Jahr wird. 
Doch kaum war der 01.01 fing alles wieder scheiße an. 
 Ich habe keine Kraft mehr. 
Selbst meine Mutter sagt, ich soll mal raus gehen, Luft schnappen und sonstwas.
Ich werde auch immer schlechter in der Schule, da ich einfach gar nichts mehr auf die Reihe kriege. Niedergeschlagen eben. Jeden Tag Kopfschmerzen auf's feinste. 
Mein Leben macht mir kein Spaß.

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